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Austausch in Finnland

17.03.2014 09:55

Als Delegation aus Österreich reisten Thomas Kurz, International Coordinator und Lehrender am Studiengang ITS und acht Studierende der FH-Salzburg zum diesjährigen ERASMUS Intensivprogramm nach Finnland.

An der Partneruniversität „Karelia University of Applied Sciences“ in Joensuu konnten sie gemeinsam mit StudentInnen und DozentInnen von sechs weiteren europäischen Hochschulen ereignisreiche Fortbildungs- bzw. Lehrendentage verbringen.

Etwa 30 StudentInnen der FH Salzburg hatten sich im Vorfeld um sechs mögliche Kursplätze beworben. Ausgewählt wurden auch dieses Jahr Bachelor- und Masterstudierende aus verschiedenen Studiengängen: Betriebswirtschaft, Innovation & Management im Tourismus, Soziale Arbeit und Informationstechnik & System-Mangement.

Unter dem Thema des ERASMUS Intensivprogramms „Effective Communication in Multicultural Teams“ konnten die Teilnehmer_innen der verschiedenen Länder - ingesamt waren 10 unterschiedliche Nationen vertreten - im Rahmen des 10-tägigen Workshops neue Fähigkeiten für multikulturelle Zusammenarbeit erlernen, über ihre eigenen Begabungen reflektieren und Strategien für effektive, interkulturelle Kommunikation entwickeln. Die dazu nötigen Kompetenzen wie verbale und nonverbale Kommunikation, Verhandlungsgeschick, Präsentationsfähigkeiten, kulturelle Dimensionen und Europäische Identität wurden thematisiert und in den Workshops von Dozenten vermittelt.

„Besonders schön war die Zusammenarbeit mit huntertprozent top-motivierten Studierenden“ erzählte Thomas Kurz nach seiner Rückkehr, der seinen Auftenhalt in Joensuu, trotz der dichtgepackten und arbeitsintensiven Tage als äußerst positive Erfahrung bewertet. Er veranstaltete verschiedene Workshops, unter anderem zu seinen Kompetenzthemen „Interkulturelle Kommunikation, Organisationsentwicklung und Storytelling“.

Neue Eindrücke über Akzeptanz und Verständnis zwischen Kulturen konnte Angela Neureiter gewinnen. „Ganz spannend und erkenntnisreich waren für mich die morgendlichen Team-Präsentationen von unterschiedlichen Ländern. So wurden Stereotypen analysiert, Klischees und Vorurteile beseitigt aber auch Akzeptanz und Verständnis gebildet. Für mich war ganz toll, wie beispielsweise die Finnen in einem Sketch dargestellt haben, wie introvertiert Finnen manchmal sind. So konnte ich auch besser verstehen, warum manche Einheimische mir oft keine Auskunft gegeben haben, wenn ich beispielsweise nach dem Weg gefragt habe. Mein Teamkollege Eemeli meinte, einige Skandinavier wären mit der offenen Art anderer oft überfordert, weil sie das so nicht kennen.“