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Innovativ: FH Salzburg garantiert sichere Zeugnisse durch Blockchaintechnologie

Die FH Salzburg nimmt als eine der ersten Hochschulen in Europa gemeinsam mit dem FH Startup Fellow „sproof GmbH” eine Vorreiterrolle ein. Seit dem Wintersemester 2019 werden alle Abschlussdokumente digital ausgestellt. Die Innovation: die Dokumente sind absolut fälschungssicher durch die Anbindung an die Blockchaintechnologie.

Zeugnisse und Abschlussdokumente werden schon heute von den meisten Absolventinnen und Absolventen digital verwaltet und etwa für Bewerbungen digital verschickt oder verteilt. Dabei gehen wichtige Sicherheitsmerkmale verloren und die Originalität und Richtigkeit der Dokumente kann oft nur schwer nachgewiesen und überprüft werden.

Sicherheit durch die Blockchain

Die Technologie von „sproof“ setzt bei der Sicherung der Zeugnisse auf die Blockchain: Dank der innovativen und dezentralen, von sproof entwickelten, digitalen Signatur können Absolventinnen und Absolventen bei Bewerbungen jederzeit nachweisen, dass die Dokumente original sind und in der vorliegenden Form unverfälscht von der FH Salzburg ausgestellt wurden. Auch der Zeitpunkt der Ausstellung ist dadurch eindeutig festgelegt. „Unser Anspruch war es, die geeignetste Technologie für fälschungssichere digitale Zeugnisse zu finden und anzuwenden“, erklärt Clemens Brunner, CEO von sproof. „Die Zeugnisprüfung ist ein in der Praxis sinnvoller und richtiger Einsatz der Blockchaintechnologie“.

Innovatives Pilotprojekt an der FH Salzburg

Auf der Website der FH Salzburg können ab sofort Dokumente, die mit der Technologie von sproof abgesichert wurden, ganz einfach verifiziert werden. Ein/e potenzielle/r Arbeitgeber bzw. Arbeitgeberin kann das Zeugnis ganz einfach per „drag and drop“ auf der FH Website verifizieren und bekommt dann die Nachricht über die Authentizität des Dokuments.

FH Geschäftsführer Raimund Ribitsch freut sich über die Vorreiterrolle, die die FH Salzburg durch ihre gezielte Startup-Förderung einnimmt: „Die FH Salzburg fördert Unternehmensgründungen – bei Lehrenden, Studierenden und Forschenden. Die revolutionäre Technologie von sproof untermauert einmal mehr den Innovationsgeist an der FH Salzburg und zeigt, dass wir Startups auch beim Transfer in die Wirtschaft unterstützen können“.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

„Die Einsatzmöglichkeiten unserer Technologie sind vielfältig und bieten ein enormes Potenzial in allen Sparten”, erklärt Fabian Knirsch, CTO von sproof. Das Startup erforscht die Einsatzfähigkeit bereits in anderen Bereichen, wie etwa in der Industrie zur Qualitätssicherung, oder in der Verwaltung zur Vereinfachung von Amtswegen.

Über sproof GmbH „Securing Digital Documents“

sproof wurde von Clemens Brunner und Fabian Knirsch, beide Forscher am Zentrum für sichere Energieinformatik der FH Salzburg, gemeinsam mit Erich Höpoldseder, der seine langjährige Erfahrung in der Geschäftsentwicklung einbringt, gegründet. Das Unternehmen wurde von Anfang an vom FHStartup Center begleitet. Mit sproof können fälschungssichere, digitale Dokumente ausgestellt werden. Papierdokumente sind leicht zu fälschen und werden oft durch Fotografieren oder Einscannen digitalisiert. Dabei gehen wichtige Sicherheitsmerkmale verloren. sproof erstellt eine neue Art der dezentralen digitalen Signatur, womit Ihre Zeugnisse fälschungssichere, digitale Originale sind. sproof ist Teilnehmer der Startup Salzburg Factory 2019. Mehr auf: www.sproof.io

Erich Höpoldseder, Clemens Brunner und Fabian Knirsch, das Gründerteam von sproof

Die FH Salzburg bietet in Kooperation mit dem FH Startup sproof fälschungssichere digitale Zeugnisse an. Erich Höpoldseder, Clemens Brunner und Fabian Knirsch, das Gründerteam von sproof, nutzen dafür die Blockchaintechnologie. (© FH Salzburg)

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