GIScience

Natural language control of geospatially referenced information for GIS

Geoinformationssysteme (GIS) und Geo-Informatik (GI Science) sind Themen, die zunehmend Aufmerksamkeit gewonnen haben. Nicht nur in Bezug auf neue Technologien, sondern auch in Bezug auf Forschung und Ausbildung.
Die Vision von Al Gore hinsichtlich Digital Earth entwickelt sich derzeit zu neuen herausfordernden Fragestellungen. As Al Gore seine Vision der Öffentlichkeit vorstellte, wurde tiefe Besorgnis zum Ausdruck angesichts der Praktikabilität der Vision hinsichtlich der Beschränkungen in Bezug auf die Interoperabilität der Systeme geäußert.

Gegenwärtig sind viele dieser ehemaligen Grenzen überwunden und verschiedene Aspekte von Digital Earth werden von Millionen von Benutzern täglichen verwendet.
Darüber hinaus werden die Erwartungen von Nicht-Experten in Bezug auf die Benutzung von System-Funktionen immer höher und als Folge dessen haben die Wissenschaftler noch ausgefeiltere Konzepte und Technologien für die Vermittlung von offen zugänglichen Daten entwickelt.

Beim Umgang mit der Formulierung von Abfragen für Datenbanken oder großen Wissensbasen wird natürliche Sprache für Abfragen von den meisten Benutzern bevorzugt.
Als Folge hat sich die Verarbeitung natürlicher Sprache zu einem wichtigen Faktor in vielen Aspekten des Suchoberflächen von Bio-Überwachung über Outbreak-Detection-Algorithmen bis hin zu Sprachen für die Definition von Datenschutz-Bedürfnissen entwickelt. So ist es möglich geworden, direkt die Flexibilität und Aussagekraft der natürlichen Sprache den Endbenutzern zugänglich zu machen. Wenn die Daten nicht auf einem gemeinsamen GIS-Datensatz beruhen, sondern eingebettet in textuellen Beschreibungen sind, dann wird die Verarbeitung von natürlicher Sprache erforderlich.
Daher müssen aktuelle Trends der Forschung zum Einsatz von Verarbeitung natürlicher Sprache in Geoinformationssystemen erforscht und vorangetrieben werden.

Facts:

Team: Thomas Heistracher, Thomas Lampoltshammer
Laufzeit: März 2011 – März 2015
Budget: € 168.728,- (gesamt)
            €  68.000,- (FH/ITS)
Fördergeber: FWF, Doktoratskolleg
Kooperationspartner: Universität Salzburg


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