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25 Jahre ITS
Studierende Informationstechnik FH Salzburg
Zwei Studierende - Informationstechnik - FH Salzburg

Open Lecture

Das "Open Lecture" Format des Studiengangs Informationstechnik & System-Management zielt darauf ab, Schlüsselinhalte eines ausgewählten Fachgebiets an Interessierte zu vermitteln. Es richtet sich gleichermaßen an Studierende, Führungskräfte und ExpertInnen und lädt dazu ein, sich mit aktuellen Themen und Technologien auseinanderzusetzen und neues Wissen zu erwerben.

 

Vergangene Vorträge


„Ethik künstlicher intelligenter Systeme“

Kurzvortag von FH-Prof. DI Dr. Stefan Huber, MSc im Rahmen des Symposiums "Ethik und Nachhaltigkeit" an der FH Salzburg vom 15.-16.10.2021.

Abstract
Aus Sicht der Ethik hebt sich die Maschinenethik von der bekannten Technikethik konzeptionell ab: Maschinenethik ist Ethik für Maschinen, während die bisherige Technikethik die Ethik für Menschen im Umgang mit Technik darstellt.

Dieser Vortrag baut wesentlich auf Misselhorn, "Grundfragen der Maschinenethik", auf und schlägt an verschiedenen Stellen Brücken zu Russel & Norvig, "Artificial Intelligence". Wir führen Maschinenethik als Disziplin ein, präsentieren einige ihrer grundlegenden Fragen und diskutieren systematische Ansätze sowie die theoretischen Grundlagen. Anhand der Anwendungsbereiche "Plegesysteme" und "Autonomes Fahren" wollen wir Praxisbezüge herstellen.

Biographie
Stefan Huber ist Professor an der FH Salzburg am Studiengang ITS. Er studierte Informatik und Mathematik, war PostDoc am IST Austria und beschäftigte sich über 8 Jahre vorrangig mit Algorithmischer Geometrie und Topologie mit Anwendungen insbesondere in Maschine Learning. Nach mehrjähriger leitender Tätigkeit bei B&R Industrial Automation im Bereich Smart Factory und Digitalisierung wechselte er 2019 zur FH Salzburg in den Fachbereich Mechatronik, an dem er neben der Lehre ein KI Forschungsprojekt leitet.

 

How to manage:

Requirements, Architecture & Complexity

Open Lecture zu "Systems Engineering" mit FH-Prof. Dr. Christian Neureiter
 

Die steigende Vernetzung verschiedener Systeme sowie der Einsatz neuer Technologien stellen die System-Entwicklung vor vielfältige Herausforderungen. Wie können Requirements erhoben und dokumentiert werden? Wie lassen sich verlässliche Architekturen
im interdisziplinären Team entwickeln und absichern? Oder ganz allgemein: was bedeutet Komplexität in der System-Entwicklung
und wie lässt sie sich beherrschen?

Inhalte / Agenda

  • Beherrschung komplexer Systeme
    Warum werden Systeme komplexer, was bedeutet Komplexität und wie lässt sie sich beherrschen?
     
  • Requirements Engineering (It's the customer, isn't it?)
    Warum die Ursache vieler Probleme am Anfang zu suchen ist, welche Qualifikation ein Requirements Engineer
    mitbringen sollte und wie sich "Traceabilty" realisieren lässt.
     
  • Entwicklung verlässlicher und interdisziplinärer System Architekturen
    Warum Excel, Visio und Powerpoint keine angemessenen Werkzeuge sind, welche Modelle geeignet sind
    Komplexität zu beherrschen und warum nachhaltige Architektur-Entscheidungen in der Software-Entwicklung
    immer noch stiefmütterlich behandelt werden.
     
  • Software Qualität, Integration, Verifikation & Validierung
    Warum Qualität nicht von der Test-Abteilung geliefert werden kann, wie sich Software Qualität
    spezifizieren und messen/beobachten lässt und warum Integrations-Tests öfters mal unter den Tisch
    fallen (nur bei den anderen, natürlich).
     
  • Leadership in Software & Systems Engineering
    Was bedeutet es für mein Führungsmodell, wenn ich nicht mehr alle Themen verstehen kann, die ich verantworte?

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren successfactory consulting group und LieberLieber.